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Die Rahmen der Glaswände sind bereits komplett angraviert, sodass man sie mit einem Pinsel, weißer Farbe und einer sehr ruhigen Hand absetzen kann. Ist das gemacht, werden noch die Türöffner an den Abteiltüren ergänzt. An den Stirnseiten des großraumähnlichen Mittelbereiches werden zwei Spiegel (aus der Spiegelfolie von RHS zurechtgeschnitten) und zwei Mülleimer (Eigenbastelei aus Evergreenprofilen) angebracht. An den Glaswänden sollten dann auch die Halter für die Platzreservierung angeklebt werden und darauf geachtet werden, dass sie an den 6er-Abteilen natürlich größer sind, als an den 4er-Sitzgruppen...
Die Sitze werden mir der Airbrush in einem hellen grau lackiert, anschließend die Sitzfläche und Lehne in grün gepinselt. Nun noch die Armlehnen in "Lederbraun" (Revell 31184) abgesetzt und die Sitze sind farblich fertig gestellt. Pro Abteil sind immer zwei 2er- bzw. 3er-Sitzgruppen mit einer Strebe verbunden. Diese kann abgetrennt werden und bringt einen glatten Boden. Bei den gegenüberliegenden Sitzen auf der Gangseite müssen die Streben erhalten bleiben, da sie Löcher im Fußboden verdecken. Die Sitze müssen danach allerdings eingeklebt werden (vorher geklippst). In den Abteilen hingen zur FD-Einsatzzeit der Wagen noch Werbeschilder mit Eigenwerbung für die Bundesbahn, z.B. für den damals neuen InterRegio. Ich habe mir gute Fotos verschiedener Schilder besorgt und mit einem Bildbearbeitungsprogramm verkleinert. Nach dem Ausdrucken stellte ich dann überrascht fest, dass man trotz einer Breite von nur knapp vier Millimetern immer noch das Motiv erkennen konnte. Deshalb habe ich dann weitere Schiler bearbeitet und im Wagen an die Wände geklebt und nicht wie geplant, nur ein Werbemotiv. Auch von außen gut sichtbar sind die Kopfkissen, die ich aus Papier gebastelt habe. Die Idee dazu gibt der Bvmz-Superungsbericht von Eike K.Schumacher, der eine Grafik als Bauanleitung enthält. Nicht vergessen sollte man die Glastrennwand zwischen Raucher und Nichtraucherraum. Sie befindet sich gegenüber der einen nicht durchsichtigen Wand zwischen den 4er-Abteilen.
Die Fenstereinsätze werden von innen mit beige (Revell 36135) gestrichen, wobei keine Farbe auf die Fenster laufen sollte. Hier habe ich mal die Wasserfarben von Revell ausprobiert. Ergebnis: Trocknet (oberflächlich) schnell und lässt sich nicht so gut verarbeiten, wie die Acrylfarben von Revell, die es leider nicht mehr gibt. An fünf der Gangfenster sind außerdem silberne Handläufe anzubringen. Die Türen werden in "karminrot" (Revell 31136) lackiert und bekommen Griffmulden für die Notöffnung aufgemalt. Auf den Vorraumwänden werden die WC-Türen aus schmalen Streifen Spiegelfolie angedeutet (Türgriffe nicht vergessen). Auch das Zuglaufschild bekommt neben der Tür seinen Platz. Diese Details sind später durch das Türfenster sehr gut zu sehen. Das Edelstahlblech vor den Wagenübergangstüren wird mit silberner Farbe aufgepinselt.
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