Kopfleiste-neu 2012-10

 

 

 

25 Jahre MMV_02B

25 Jahre MMV

25 Jahre MMV_03B

 

 

 

Weichenlaterne ganz klein FahrtVom 24.02. 26.02.2012 hat die Modulbahner Vereinigung Bremen Nord ihr 25 jähriges Bestehen mit einer großen Ausstellung gefeiert. Im folgenden Bericht wollen wir diese Veranstaltung, die Vorbereitungszeit und auch die Nacharbeitung noch einmal Revue passieren lassen.

Rückblickend können wir auf ein, wie wir meinen, gelungenes Veranstaltungswochenende zurückschauen. Die Besucher waren zahlreich erschienen und hatten viele fachkundige Fragen im Gepäck. Die Freude darüber, dass die Ausstellung so gut ankam, war unter uns riesig. Doch wie kam es eigentlich dazu?

Vor über einem Jahr wurde ein Festausschuss gegründet. Dieser wurde damit beauftragt, das Jubiläum vorzubereiten und zu organisieren. Am Anfang waren vier Mitglieder mit der Planung und Vorbereitung beschäftigt. Am Ende waren es aus beruflichen Gründen nur noch zwei, die das letzte halbe Jahr vor der Ausstellung aktiv zur Stange halten konnten. Als erstes musste ein geeigneter Ort gesucht werden. Da unser Club aus Vegesack stammt, wollte man auch in diesem Stadtteil bleiben. Da das Vegesacker Bürgerhaus wegen Renovierungsarbeiten nicht zur Verfügung stand, blieb nur noch der Kulturbahnhof Vegesack(KuBa) über. Im Nachhinein muss man dazu sagen, dass man den Ort nicht besser auswählen konnte.

Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren. Für die Flyer und Plakaterstellung erklärte sich Herr Marco Blöhe  vom Kulturbahnhof bereit. An dieser Stelle auch ein Dank an ihn, denn die Flyer und Plakate waren wunderbar gestaltet.

Dann kam die „heiße“ Phase vor der Ausstellung. Die Flyer und Plakate waren fertig und wurden auf unserem monatlichen Treffen im Januar verteilt. Unserer Mitglieder nahmen die Plakate und Flyer mit und verteilten sie in ganz Bremen und auch darüber hinaus.

Es gab immer noch viel zu tun. Es mussten sehr viele Module überarbeitet werden. Dies gelang auch zu 95%. Irgendwas bleibt nun mal immer auf der Strecke. Aber das meiste wurde wieder vorzeigbar fertig, sodass die nicht überarbeiteten Module nicht mehr auffielen.

Es kam der Donnerstag vor unserer Ausstellung. Ursprünglich war angedacht, die Module einzuladen und anschließend noch eine kleine Stärkung zu uns zu nehmen, weil wir ursprünglich nicht vor 18 Uhr in den KuBa konnten. Zwei Tage vorher wurde uns die Mitteilung gemacht, dass wir nun doch schon am frühen Nachmittag die Räumlichkeiten nutzen könnten.

Donnerstag, 23.02.2012

Wir trafen uns wie verabredet um 14:30 Uhr am Lager, luden unsere Module ein und fuhren los. Beim KuBa angekommen luden wir aus und ein Teil der Gruppe fing mit dem Aufbau an, während der andere Teil nochmal zum Lager fuhr, um die letzte Ladung zu holen. Insgesamt hätten wir vier große Anhänger gebraucht, um alles auf einmal transportieren zu können. Um 19 Uhr stand die gesamte Anlage auf ihren Beinen. Es mussten nur noch bereits vormontierte Modulabschnitte aneinander gesetzt und ausgerichtet werden. Gegen Mitternacht waren 99% der Fehler ausgebaut und die Anlage lief reibungslos.

Freitag, 24.02.2012

Tag der Eröffnung! Es wurden die letzten Fehler beseitigt, das letzte Grünzeug verstreut, Züge aufgegleist und in Bewegung gesetzt, um die Anlage einzufahren. Um 12 Uhr öffnete die Ausstellung mit den ersten bereits wartenden Zuschauern. Gegen 14 Uhr wurde die Ausstellung von dem Vegesacker Ortsamtsleiter Herrn Dornstedt eröffnet. Danach folgte ein reibungsloser Ablauf, der bis zum Abend hin nicht ins Stocken geraten ist.

Samstag, 25.02.2012

Der Samstag lief reibungslos ab. Das Highlight kam nach Ausstellungsschluss. Die Vertreter unserer befreundeten Vereine und unser Club trafen sich zu einer kleinen Schifffahrt über die Weser (Fähre), um auf der anderen Seite bei einem gemütlichen Beisammensein und einem leckeren Kohlessen den Tag ausklingen zulassen,  bzw. das Jubiläum gebührend zu feiern.

Sonntag, 26.02.2012

Der letzte Tag der Ausstellung. Wie, schon wieder alles vorbei? Ja, leider! Aber erst wurde noch einmal so richtig Betrieb gemacht. Es hat allen wieder viel Spaß gemacht. Das Publikum war meistens vom Fach und stellte auch die entsprechenden Fragen. Natürlich gab es auch genauso viele Fragen zu den grundlegenden Dingen. Um 17.30 Uhr trafen wir uns noch zu einer kurzen Besprechung, wie der Abbau von statten gehen sollte. Um 18 Uhr, nachdem auch wieder viel Lob über den organisatorischen Ablauf verteilt wurde, ging es mit einem letzten großen Schwung an den Abbau, der dann bereits um 20:30 Uhr erledigt war. Wir mussten lediglich noch die Anhänger beladen und die Module zurück in unser Lager bringen.

Das war unser Jubiläum im Schnelldurchlauf. Wirklich? Nein, es fehlt noch was…

Am Montagmorgen trafen sich nochmal eine handvoll Mitglieder, um unser Schaufenster im Haven Höövt zu räumen, was wir vor fast genau vier Wochen bestückt hatten, um auf unsere Ausstellung aufmerksam zu machen.

Fazit:

Eine sehr schöne Ausstellung, die Räumlichkeiten hätten wir nicht besser treffen können. Selbst unsere Gäste aus unseren befreundeten Vereinen waren sehr positiv überrascht, wie gut und harmonisch das gesamte Auftreten unseres Clubs war (Wir waren an allen Tagen vollzählig anwesend!!).

Dr. Christian Vollrath hat mit seinen Filmen unsere kleine Videoecke bestückt. Zu sehen waren dort wunderbare Filme der Zeitgeschichte mit regionalen Dampflokfahrten und historischen Zügen.

Ein Dank nochmal an alle Frauen, die die Cafeteria gemacht und ihre Männer in vielfältiger Weise mit Speisen und Getränken versorgt haben. Und Danke an alle, die an der Kasse gesessen haben. Für alle ein Dank, die hinter der Anlage gestanden haben und last but not least, denn das Beste kommt halt zum Schluss, noch einmal ein dickes Danke an den Festausschuss.

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Die Macher von der MMV

 

C.Sa 7 Februar 2012

 

Weichenlaterne ganz klein Sperre

Weichenlaterne ganz klein FahrtZum Abschluss unserer Veranstaltung las unser Mitglied Albrecht Oehmchen noch ein selbstverfasstes Gedicht vor, was wir ihnen nicht vorenthalten wollen.

25 Jahre MMV

 

 Vom 24. bis 26. Februar,

Und das ereignet sich nicht jedes Jahr,

Wird 25 Jahre alt die MMV,

Und das wissen wir nun ganz genau!

 

Viel Arbeit haben gemacht diese 25 Jahre,

Bei dem Einen oder Anderen wuchsen schon graue Haare,

Doch überwogen bei allen der Spaß und die Freude,

Das sagen die großen und die kleinen Leute.

 

Um die schönen Module zu präsentieren,

Die die Freunde der MMV präparieren,

Wurde gebucht der Kulturbahnhof in Vegesack.

Donnerstagnachmittag ging es los, mit Sack und Pack.

 

Dann wurde aufgebaut, angeschlossen und gearbeitet bis in die Nacht,

Bis alles so lief wie es geplant und gedacht.

Am Freitag um 12.00 Uhr kamen die ersten Gäste,

Alle waren begeistert, und das ist das Beste.

Denn was wäre die schönste Ausstellung

Ohne des Publikums positive Rückmeldung.

 

Freitag, Samstag und Sonntag strömte das Publikum,

Und wir sind dankbar und kommen nicht drumrum,

Anzuerkennen die Leistung der Vorbereiter,

Die unermüdlich tätig waren, auch wenn nicht immer heiter.

 

Es waren Plakate und Flyer zu gestalten,

Aufbaupläne zu zeichnen und Modelle zu verwalten,

Regionale und überregionale Presse zu informieren,

Und über allem nicht die Geduld zu verlieren.

 

Bei der Ausstellung  dann packten alle mit an,

Ob an der Kasse, hinter dem Tresen oder an der Steuerung dann,

Hatte jeder seine Aufgabe, die er gerne erfüllte,

Was den guten Zusammenhalt der Gemeinschaft enthüllte.

 

Das Resuméé der Ausstellung ist schnell gezogen:

Sie war ein voller Erfolg, das macht uns gewogen,

Ob  nicht vielleicht eine Fortsetzung folgen sollte,

Und ob man nicht bald etwas Ähnliches planen wollte.

 

Doch bei aller Euphorie wollen wir die viele Arbeit nicht vergessen,

Und hätten wir nicht so viele, tolle, Helfer besessen,

Hätten wir die Ausstellung nicht zu einem Erfolg gebracht,

Sondern hätten uns enttäuscht auf den Heimweg gemacht.

 

Oe / Februar 2012

 

Weichenlaterne ganz klein Sperre

Frühjahrstreffen 2011 der MMV in Bremen Nord

 

 

 

Weichenlaterne ganz klein FahrtAnfang April war es nach der langen Winterpause endlich soweit. Die Mitglieder der MMV wollten sich wieder zu einem Fahrtreffen  zusammenfinden. Am Freitag begann der Aufbau im Dorfgemeinschaftshaus in Bremen Platjenwerbe. Es stellte sich sehr schnell heraus, dass unser Mitglied Stefan sich für den Aufbau etwas Besonderes ausgedacht hatte. Noch nie waren so viele Module in der Halle wie dieses Mal. Der Aufbau ging wie immer ruhig und zügig voran, mit dem Ergebnis, dass wir am frühen Abend bereits fast fertig waren. Nach dem obligatorischen Abendessen wurden noch einige Restarbeiten erledigt.

Am Sonnabend ging es dann um 10:00 Uhr richtig los. Schnell war die Stromversorgung wieder hergestellt und die ersten Züge aufgegleist. Einige problematische Gleisübergänge wurden noch nachgearbeitet, damit auch die langen Züge problemlos diese Stellen passieren konnten. Wir merkten jedoch sehr schnell, dass Stefan mit seinem Aufbauplan nicht nur an ein abwechslungsreiches Spielen gedacht hatte, sondern auch sportlich von uns einiges abverlangen wollte. Die Anlage war so verschachtelt, dass jeder Gang zur Küche, nach draußen oder auch zu anderen Örtlichkeiten, sich erst durch das Krabbeln unter den Modulen hindurch erarbeitet werden musste.

Wie immer füllte sich der Saal am Sonnabend auch schnell wieder mit persönlich eingeladenen Besuchern. Dazu gehören natürlich in erster Linie die Familienangehörigen und auch Kollegen und Freunde der Mitglieder. Teilweise wird dann die Steuerung der Anlage auch vom Nachwuchs übernommen.

Gegen Abend lichteten sich dann wieder Reihen. Nach dem Abendessen in einem griechischen Lokal ging es dann an das Fahren nach Fahrplan. Nach unserem Fahrplanspezialisten Heinz hat sich mittlerweile auch Carsten auf diesem Gebiet super eingearbeitet. Er war dieses Mal wieder dafür verantwortlich. Und, um es vorweg zu nehmen, es hat sehr gut funktioniert.

Zuerst wurde das gesamte Rollmaterial von der Anlage genommen, um anschließend das für den Fahrplan benötigte wieder aufzugleisen. Nach dem Uhrenvergleich und dem Startschuss ging es los. 90 Minuten lang war  Konzentration angesagt. Jeder hatte jetzt an den Bedienstationen seine Aufgaben gemäß dem Fahrplan zu erfüllen. Bei einigen soll da sogar ein wenig Stress aufgekommen sein. Irgendwann in der Nacht haben wir dann den Tag beendet.

Auch am Sonntag ging es pünktlich um 10:00 Uhr wieder los. Am zweiten Tag geht es aus der Erfahrung heraus aber immer ein wenig ruhiger zu. Vormittags werden dann schon mal die erlesenen Fahrzeuge herausgeholt, die aufgrund ihrer Beschaffenheit, seien es die Anschaffungskosten oder auch die vorgenommenen Verfeinerungen nicht immer da sind.

Am Nachmittag wurde noch einmal nach Fahrplan gefahren. Auch dieses Mal waren alle begeistert. Anschließend ging es wieder zum abschließenden Übel. Der Abbau stand an. Es waren, wie in den letzten Jahren immer wieder festzustellen ist, viel fleißige Hände da, die für einen reibungslosen und schnellen Abbau der vielen Module sorgten. Ein Teil der Gruppe blieb im Bürgerhaus, um dort wieder Ordnung herzustellen und die anderen fuhren mit zum Lager, um dort die Module für ihren nächsten Einsatz einzulagern.

Als Fazit kann man sagen, dass ein schönes Modellbahnwochenende mal wieder viel zu schnell zu Ende ging. Ein Dank sei noch an die vielen Helfer gerichtet, ohne die so eine Veranstaltung nicht möglich wäre. Unser nächstes Fahrwochenende findet im Sommer in Blumenthal statt. Ich habe gehört, dass dort  Heinz beim Aufbauplan wieder zugeschlagen hat. Der soll dann einen noch größeren Umfang haben. Wir werden sehen…..

Kü / April 2011

 

Weichenlaterne ganz klein Sperre

Eine kleine Geschichte….
oder wozu ein Modul auch gut sein kann!

 

 

 

Weichenlaterne ganz klein FahrtEines Tages klingelte bei mir zu Hause das Telefon und es war eine junge Männerstimme am anderen Ende zu hören. Er stellte sich vor, erzählte etwas vom Studium, seiner Diplomarbeit und so weiter und ich wusste erst gar nicht, warum er mir das alles erzählte. Es war nun immer von einem Bekannten die Rede, der irgendwie mit Modelleisenbahnen zu tun hatte. Lange Rede, kurzer Sinn: dieser Bekannte hatte eine unserer Ausstellungen gesehen und muss sich wohl in mein Modul mit dem Fantasienachbau der Fehmarn-Sundbrücke verliebt haben. Nun hat er wohl sehr intensiv auf meinen Telefonanrufer eingeredet, dass dieses Modul wohl die Lösung aller seiner Probleme sein könnte. „Welche Probleme?“ fragte ich, und wusste nun gar nicht mehr, was er von mir wollte. Will er das Modul kaufen oder nachbauen oder was sonst?

Ich habe ziemlich lange gebraucht, bis ich das Wesentliche verstanden habe. Der gute Anrufer musste sich in seinem Studium mit Grafik und Fotografie auseinandersetzen und verzweifelte ein wenig an der Aufgabe, „Stürzende Linien“ beim Fotografieren zu vermeiden. Ich habe diesen Begriff nicht weiter recherchiert, kann mir aber vorstellen, dass bei korrekter räumlicher Fotografie Linien und Kanten schon ein Problem sein können.

Und nun sollte meine Brücke mit ihrer ganzen Länge für dieses Problem herhalten!  Wie er sich das denn vorstellen würde?“ war meine Frage und war nun selbst sehr gespannt auf die Lösung.

Wir vereinbarten einen Besuchstermin bei mir zu Hause und ich zeigte ihm das Modul. Obwohl es demontiert war (Ihr wisst ja, dass es immer demontiert bei mir zu Hause liegt, da ich ja nur die Brücke auf meiner Heimanlage mitbenutze), war er begeistert. Er überredete mich, das Modul mitzunehmen, da er am folgenden Wochenende ein Fotostudio zur Verfügung hätte. Also gut, wir bauten es zusammen, es passte komplett auch noch in sein Auto, er bekam auch noch meine 44er mit ein paar Hechten mit und schon war er weg.

Ein etwas mulmiges Gefühl hatte ich nun doch, ob das alles wohl so richtig ist. Aber in der folgenden Woche war alles wieder da und als Dank überreichte er mir 2 Abzüge seiner Bilder. Es war ja noch nicht die Zeit der digitalen Fotografie angebrochen und so sind die hier gezeigten Bilder von meinen Originalen abgescannt. Aber die Idee, von dem Modul  Nachtaufnahmen zu machen, um „Stürzende Linien“ darzustellen, fand ich schon sehr beeindruckend.

Brücke 1-7

Nebelschwaden ziehen auf und werden die Brücke bald gänzlich verhüllen.

Brücke 2- 7

Die Diplomarbeit ist wohl gut bestanden worden, denn, soviel ich weiß, lebt der Fotograf, Herr Christoph Bolten, heute in London und arbeitet dort sehr erfolgreich.

Rö / Februar 2011

 

Weichenlaterne ganz klein Sperre
Counter / Zähler

 

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