Kopfleiste-2017
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10. Syker Modellbahntage   12.10. – 14.10.2018 

Vor über einem Jahr haben wir eine Anfrage des MEC Syke erhalten, ob wir im Rahmen der Arge – Nord – Modul die Ausstellung der 10. Syker Modellbahntage unterstützen würden. Während des folgenden Monatstreffens der MMV wurde einstimmig beschlossen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. So wurden im Vorfeld alle teilnehmenden Vereine der Arge–Nord–Modul angeschrieben, um ihre verfügbaren Module zu melden. Unser Chefplaner Rüdiger hatte dann eine umfangreiche Puzzlearbeit vor sich, um die Anlage zu planen. Es mussten die Durchgänge und die Rettungsweglängen für die Besucher nach den gesetzlichen Vorgaben vorhanden sein. Des Weiteren wollten noch mehrere Börsianer mit ihren Tischen und die Cafeteria in der gewählten Ausstellungshalle untergebracht werden. Das Wichtigste ist natürlich, eine thematisch und betrieblich gut gestaltete Modulanlage im wahrsten Sinne auf die „Beine“ zustellen. Die Ausstellungshalle ist eine Sportstätte mit dem sehr gut klingenden Namen „Olympiahalle“.

 

Es verging eine Zeit, wo  in der Öffentlichkeit von dem bevorstehenden Ereignis nichts zu bemerken war. Im Hintergrund wurden die Vorbereitungen mit zunehmendem Termindruck immer intensiver vorangetrieben. Im Juni wurde dann der Aufbauplan von Rüdiger den teilnehmenden Vereinen vorgestellt. Ein paar kleine Änderungen musste der Plan dann noch über sich ergehen lassen. Nun konnte der Endspurt beginnen. Jetzt war noch die Werbung für dieses Ereignis anzukurbeln. Das sollte natürlich „massenhaft“ gemacht werden. Die örtliche Presse hat es unserer Meinung nach sehr gut gemacht, selbst die Bildzeitung hat uns besucht. Vielleicht war es auch nur dem Grund geschuldet, dass eine örtliche Pressemeldung von 3000 (dreitausend) Meter Anlagenlänge geschrieben hat. Wir gingen von einem Tippfehler aus, denn es waren “nur” 300 Meter Anlagenlänge mit ca. 1000 Meter Gleislänge. Von Joachim, Harry und Adrian wurde in dieser Ausstellung erstmalig ihre digitale eingleisige Strecke im vollständigen Aufbau gezeigt. Im gleichen Zuge hat der MMV ein Teilstück dieser Modulanlage mit seiner neuen Blocksteuerung betrieben. Hier galt es noch praktische Erfahrungen zu sammeln.

 

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Zu Beginn warten wie immer viele Kisten darauf ausgepackt zu werden

Die ersten Module werden aufgebaut

Dann kam das Ausstellungswochenende auf uns zu. Mittwoch vor dem Beginn der Ausstellung musste Schwerstarbeit von den ortsansässigen Ausstellungsteilnehmern geleistet werden. Teppich verladen, ausladen und in der Sporthalle ausrollen. Am nächsten Tag wurde der Teppich fixiert und die Logistik der Module konnte beginnen. Nach und nach trafen dann über den Tag verteilt die auswärtigen Vereine mit ihren Modulen ein. Emsiges Schrauben, Schieben, Ausrichten und Probieren dominierte den ganzen Tag, nur unterbrochen von den Mahlzeiten, die der MEC Syke sehr gut organisiert hatte.So konnte sich jeder voll auf den Aufbau konzentrieren.

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Am frühen Abend des Donnerstages wurden schon die ersten Probefahrten auf einigen Teilbereichen der aufgebauten Modulanlage getätigt. So war am Freitag vor der Eröffnung noch genügend Zeit für das „Feintuning“. Um 14:00h sollte die Ausstellung eröffnet werden, so dass um 13:30h alle Teilnehmer in großer Runde auf die nächsten zweieinhalb Tage Ausstellung „eingeschworen“ wurden. Normalerweise herrscht zu dieser Jahreszeit herbstliches Wetter und unterstützt uns bei den Besucherzahlen, aber draußen war es wie im Sommer. Strahlender Sonnenschein bei über 20° Lufttemperatur. So schwanden unsere geschätzten Zahlen der erwarteten Besucher. Entgegen allen Erwartungen standen bereits vor der geplanten Eröffnung sehr viele Besucher vor dem Eingang und begehrten Einlass, so dass wir die Eröffnung um 15 Minuten vorgezogen haben.

Der eingleisige Abzweig geht der Vollendung entgegen

 

Die Zahl der Neugierigen stieg sehr stark an, selbst an dem Samstag wurden wir mit mehr Besuchern belohnt, als erwartet. Es gab sehr viel Lob über die ausgestellte Modellbahnanlage und das gute Zusammenspiel zwischen Börse, Cafeteria und Modulanlage. So gingen die zweieinhalb Tage „Modellbahnspielen“ durch die vielen intensiven, fachlichen und lobenden Gespräche sehr schnell vorbei.

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Großer Bahnhof für kleine Züge

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Am Sonntag mussten um 17h die letzten Gäste aus der Halle gebeten werden, obwohl für sie noch so viel zu sehen gewesen wäre. Nur so konnten dann die Abbauarbeiten zügig begonnen werden, damit die auswärtigen Teilnehmer so schnell wie möglich laden konnten. Denn es mussten noch einige 100 km auf der Autobahn in Richtung Heimat „abgerissen“ werden. Die letzten Module sind dann am Montagmorgen abgeholt worden und somit konnte am Montagnachmittag die Veranstaltung mit der „Schwerstarbeit“  Teppich einrollen und wegfahren beendet werden.

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Maschinenbaufirma Spähnle & Co.

 

Wir sagen herzlichen Dank an alle Teilnehmer, die diese Veranstaltung mit ihrem persönlichen Arrangement möglich gemacht haben. Natürlich bedanken wir uns auch bei den zahlreichen Besuchern, die uns gezeigt haben, dass wir mit dieser Ausstellung ihre Neugierde stillen konnten. Vielleicht haben wir den einen oder anderen Besucher mit dem „Modellbahnvirus“ infiziert. Dafür können wir uns aber nicht entschuldigen und hoffen nur, dass es ihnen Freude bereitet!

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Am Sonntagabend wurden dann, nach einem erfolgreichen Wochenende  alle Signale wieder auf HP0 gestellt.

 

S. Gatzka Oktober 2018

Weichenlaterne ganz klein Sperre